PLACES | GARTENTAG BUCKOW



Moin Moin Ihr Lieben! 
Ich hoffe, Ihr hattet alle ein wunderbar sonniges Wochenende mit viel Entspannung, Sonnenstrahlen, Musik und legger Eis! 


Wir haben uns am Sonntag aufgemacht nach Buckow (Naaa?? Wer weiß, wo das ist?! Hand hoch! :-D) zum Gartentag. Buckow ist ein wunderschöner Ort in der Märkischen Schweiz im Märkisch-Oderland in Brandenburg. 


Und genau hier findet alljährlich der Gartentag statt. Wundervolle Kreativköpfe stellen im Schlosspark ihre Künste aus und verkaufen wunderschöne Sachen. Es ist ein wahres Mekka für naturbewusste Gartenmenschen wie mich. 


Wer hier Aussteller sein möchte, muss Abstand nehmen von Einweggeschirr, Plastebechern und Sitzmobiliar aus Kunststoff. Sehr sympathisch! Im Vordergrund steht hier Natur, Natur und nochmals Natur. 


Somit findet man hier überall Naturmaterialien. Von Dekoration für drinnen und draußen, Keramik, Metallkunst, Seifen, Säften, Möbeln und natürlich Pflanzen bis hin zu grandioser Leibverpflegung mit Vollkornwaffeln, Gemüsepfanne und selbst gebackenen Kuchen ist hier alles zu finden. 








Auf einer Bühne mitten im Grünen (und praktischerweise gleich an der Verpflegungsbasis!) gibt es frische Frühlingsmusik auf die Ohren. 


Auch für die Kleinsten ist viel dabei. Von Märchenstunden mit ganz wundervollen Erzählern über einen großen Abenteuerspielplatz bis hin zur Kneipp-Wassertretstelle (Natürlich auch für die Größeren! :-P) und einem Pfad mit verschiedenen Untergrundmaterialien ist alles dabei. 



Ihr könnt Euch vorstellen, was der Lieblingsplatz meiner Jungs war?! Ich sag nur, Spielplatz und Wasser. :-D Und grüne Hügel runterkullern stand auch hoch im Kurs! *lach* 
Mich hat all die wunderschöne Keramik- und Metallkunst am meisten beeindruckt. Und der Apfelsaft war megalecker!! 



Praktischerweise gab es auch eine Pflanzengarderobe, an der die Einkäufe abgegeben und später mit dem Auto abgeholt werden konnten. Saupraktisch, oder? Denn alles lief hier getreu folgendem Motto: 


Also, Leute, wenn Ihr in der Gegend seid, schaut unbedingt mal rein. Buckow bietet auch noch zu anderen Zeiten im Jahr ganz großartige Veranstaltungen und ist in jedem Fall einen Besuch wert! Und Keramik kann man hier das ganze Jahr über ganz prima einkaufen! *grins* 


Auch der Kneipp-Kräutergarten an der Wassermühle ist immer offen. 


Ich gehe jetzt nochmal in meinen eigenen Garten und setze meine Schätze ins Beet. 



Habt eine tolle Woche! 



DIY | LADY MARIELLA MARITIM



Moinsen meine Lieben! 
Heute ist es endlich soweit, ich zeige Euch meine maritime Lady Mariella. Bitte schön! 


Bevor es aber losgeht mit den ultimativen Posen, muss ich mich natürlich erstmal warmmachen. Klar, oder? Also, einen Moment bitte! 


So, jetzt geht's auch schon los... *räusper* *hust* Alle bereit? 
Also, meine Lady Mariella. Hach, wie ich sie liebe! Genau diese Stoff-Kombi schwirrt schon so lange durch meinen Kopf. Aber irgendwie fand sich nie der passende Schnitt. Bis eben kürzlich. *yeah* 


Die Stoffe für dieses Schmuckstück wurden mir freundlicherweise von *stoffe.de* zur Verfügung gestellt (<-- ACHTUNG! Das ist jetzt *Werbung*! Meine Meinung ist natürlich dennoch meine eigene, Ihr wisst schon!). Diesen Monat bekommt Ihr dort Eure Stoffschätze versandkostenfrei nach Hause geliefert! Der rot-weiße Ringel ist ein wunderbar weicher Viskosejersey, der dunkelblaue Ankerjersey ist etwas fester im Griff, eignet sich also ganz hervorragend für Bündchen, Ausschnitt und Patches. 


Wie Ihr seht, habe ich die Variante mit 3/4-Arm und langen Bündchen genäht. Zusätzlich habe ich noch Ellenbogenpatches aufgenäht. 


Der U-Boot-Ausschnitt kommt mit passenden maritimen Ankerknöpfen daher, die farblich ganz hervorragend zu den roten Ringeln passen. 


Und weil so ein wunderbar maritimes Shirt natürlich eine maritime Umgebung und Stimmung verlangt, haben wir alten Segler uns kurzentschlossen für Armarbeit entschieden und den warmen Frühlingstag im Ruderboot auf dem See verbracht. (Ich muss an dieser Stelle ehrlicherweise zugeben, dass ich den Tag im Tank Top verbracht habe und es in meiner Mariella wärmetechnisch nicht allzu lange ausgehalten habe! *grins*) 



Ich gehe dann mal gucken, was die RUMS-Runde heute so zu bieten hat. Sicher sind wieder viele, viele Schätze dabei! Also, wir sehen uns dort! :-* 
Mit einem letzten Bild von unserem wunderschönen Pfingstsonntag winke ich Euch jetzt Tschüssi! Bis bald! 





Schnitt: Lady Mariella 
Stoffe von stoffe.de: Streifenjersey 
                                  Ankerjersey 
linked : RUMS 

PLACES | MUIR WOODS, CALIFORNIA



Moin Ihr Lieben! 
Heute geht sie nun endlich weiter, die Geschichte unserer Komm-Lass-Uns-Doch-Mal-Das-Marin-County-Auschecken-Odyssey. Wer grad erst einsteigt, darf sich hier nochmal ganz fix reinklicken und lesen, wie alles begann. 


Nachdem wir nun alle Anwesen in Muir Beach abgelaufen waren, kamen wir tatsächlich an eine Straße. Die Frage war nun, rauf oder runter? Ist klar, welche Option unsere war, oder? Wir liefen sie Straße also runter in der Hoffnung auf irgendeine Art von Tipgeber am Wegesrand. Tatsächlich tat sich nach einer Weile (Eine gefühlte Ewigkeit, ehrlich gesagt, da auch unser Wasservorrat, der im Vorfeld schon nicht allzu üppig war, weil ist ja schwer und so, stetig aufs Ende zusteuerte!) eine Abzweigung auf. Muir Woods, stand da. Was da auch stand, war 3.5mi. Uff! Zum Glück hatte ich an diesem Tag festes Schuhwerk an, und so zogen wir Richtung Muir Woods, denn die wollten wir ja eh immer mal gesehen haben. :-P 


Ein staubiger Trampelpfad führte uns in der prallen Sonne Kurve um Kurve. Und nicht mal ne Ahnung von Wald in Sicht, das sag ich Euch! Wir fühlten uns nicht mehr allzu sicher mit unserer Entscheidung, kämpften uns aber dennoch weiter in der Hoffnung auf Zivilisation und einen Bus-Stop oder so. Und Wasser. WASSER!! Wasser sollten wir kriegen. In Form eines absolut idyllischen Bachlaufes. Tatsächlich kamen wir in so etwas wie einen Wald. Nicht, dass der irgendetwas zu tun gehabt hätte mit den sagenumwobenen und weltweit höchsten Bäumen, den bekannten Redwood Trees, den Küstenmammutbäumen. Aber immerhin hatten wir Schatten und Wasser. Und einen Platz zum Sitzen. 


Wir beschlossen, eine wohlverdiente Rast einzulegen und verließen den Pfad, um am Bach ein Päuschen zu machen. Eine grandiose Idee. Idylle pur. Das sag ich Euch! 


Perfekt, um einmal die heißgelaufenen Füße zu kühlen und zu verschnaufen. Denn wir wussten nicht wirklich, was uns noch bevorstand. 


Aber irgendwann ist auch die schönste Rast vorbei und wir machten uns wieder auf unseren Weg. Und tatsächlich, nach ca. zwei weiteren Meilen gab es tatsächlich einen Parkplatz. Mit Autos!! Und ein Schild, das all unsere Hoffnungen wahr werden ließ: Muir Woods. *yeah* Wir checkten den Lageplan und fanden darauf ein Gebäude, das wir geradewegs anstrebten. Unsere Lebensgeister waren wieder geweckt! *grins* Das Gebäude stellte sich als Souvenir- und Info-Point heraus. Wir gingen hinein, und unsere erste Frage war: 'Gibt's hier ein Café?' :-D :-D :-D Das gab es natürlich. Um dorthin zu gelangen, brauchte man aber erstmal ein Ticket. :-P Ist klar, ne?! Aber Dollars hatten wir ja in der Tasche. 


Das Café war auch direkt hinter dem Eingang, und wir hatten dort die wohl beste Snapple und das wohl beste Tuna-Sandwich EVER!! *loool* Für die Bäume hatten wir dann erst später ein Auge. 


Ob unserer Fußlahmheit (Geübte Wanderfreunde dürfen uns jetzt gerne belächeln, ich verstehe das! :-P) entschieden wir uns gegen den Ocean View Trail, denn Ocean hatten wir ja schon, und Trail war zu dem Zeitpunkt nicht allzu attraktiv für uns. ;-) 


Die Mammutbäume waren trotz allem absolut beeindruckend! Gaaanz schön hoch, diese Kollegen. (Und diese hier sind nicht mal die höchsten, da geht noch mehr!) Dementsprechend schattig (Tat das gut!!!) und verwunschen mutete der Wald an. 


In Muir Woods werden die letzten Baumriesen der Region geschützt und erhalten, indem sie Nationalpark-Status führen. Interessanterweise geht die 'Erfindung' der Nationalparks auf den Naturforscher John Muir zurück, der solche wunderschönen Fleckchen unberührter Natur unbedingt erhalten wollte. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Yosemite National Park, in dem John Muir drei Tage lang mit Theodore Roosevelt campte, um diesen von der Schönheit der Natur zu überzeugen. Dazu aber ein anderes Mal mehr. 


Um nun das Ende unserer Geschichte aufzulösen... Nach einem Spaziergang durch Muir Woods sind wir zum Info-Point zurück und haben ein Taxi bestellt. Busse gab's keine. Eine andere Familie, liebevoll 'the tall family' genannt, hatte schon eins bestellt und war bereit, uns mit zurück nach San Francisco zu nehmen. Veeery nice!! :-D 


Witzigerweise fragte mich der zehnjährige Sohn nach Klärung der Nationalitäten (sie waren Ostküsten-Amerikaner aus North Carolina), ob ich mich denn gefreut hätte, als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde. Äh... Nööö?! *sarkasmusaus* Witzbold! *lol* :-P Thomas Müller und Manu Neuer seien seine Lieblingsspieler. Na Mensch. Geht doch! :-D 
Nun kennt Ihr die ganze Geschichte, und wer bis hier mit Lesen durchgehalten hat, ist heute mein ganz persönlicher Held! <3 


Habt einen wundervollen Mittwoch! 





DIY | ICH SACH MOIN - WAS SACHT IHR? | TÜRSCHILD



MOIN! 
Ich entschuldige mich für die gefühlte ewig andauernde Abstinenz meinerseits. Mich hat's echt in die Horizontale gedrückt und nüscht ging mehr. *grummel* Damit ist nun aber Schluss und ich grüße Euch alle herzlichst mit einem fröhlichen sonnigen MOIN MOIN! Schön, dass Ihr alle da seid! :-* Hier geht's nun also frisch ausgeruht und erholt weiter. 
Heute habe ich auch gleich ein easy peasy DIY für Eure Haus-, Zimmer-, Whatever-Tür für Euch. 

Ein Türschild aus Holzscheiben. 


Was Ihr braucht: 
  • Holzscheiben in gewünschter Größe (Oder einen Baumast und einen Bruder, der mit der Kettensäge umgehen kann, so geschehen in meinem Fall.) 
  • geeignete Farbe zum Grundieren, z.B. Lasur (Ich hatte noch Farbe vom Schuppenanstrich übrig, die herhalten musste.)
  • Acryllack für die Schrift 
  • Bleistift 
  • Pinsel 
  • Bohrer 
  • Draht 


Nun streicht Ihr die Holzscheiben ganz nach Belieben an (oder auch nicht :-P). Ist die Grundierung getrocknet, könnt Ihr Euch den gewünschten Schriftzug mit Bleistift vorschreiben. Dann schreibt Ihr Eure Buchstaben mit Acryllack auf die Holzscheiben. Nun noch kleine Löcher rechts und links in jede Scheibe bohren und die einzelnen Stücke mit einem Stück Draht vertüddeln. 


Ich habe die Drahtenden hinten einfach verknotet und eng an die Rückseiten gedrückt, damit nachher beim Aufhängen nichts absteht oder Eure Tür zerkratzt. 


An einem vom linken Ende des Türschildes zum rechten Ende des selbigen geführten Stück Draht wird Euer Schmuckstück aufgehängt. Aber Vorsicht! Die Wahl der zu dekorierenden Tür ist eine nicht ganz einfache. Bei uns wandert das Schild gerade noch zwischen Haus- und Schuppentür hin und her. Es schreit also alles nach nem zweiten, richtig? :-D 



Habt einen grandiosen und sonnigen Dienstag! 
(Ich höre tatsächlich von Regionen in Deutschland, an denen erfrischendes Nass vom Himmel fällt?! Hier jedenfalls nicht. Dabei könnten wirs mal brauchen! :-P) 




linked: Creadienstag 
            Upcycling Tuesday 
            Meertjes Stuff 
            Art.Of.66