PLACES | MUIR WOODS, CALIFORNIA



Moin Ihr Lieben! 
Heute geht sie nun endlich weiter, die Geschichte unserer Komm-Lass-Uns-Doch-Mal-Das-Marin-County-Auschecken-Odyssey. Wer grad erst einsteigt, darf sich hier nochmal ganz fix reinklicken und lesen, wie alles begann. 


Nachdem wir nun alle Anwesen in Muir Beach abgelaufen waren, kamen wir tatsächlich an eine Straße. Die Frage war nun, rauf oder runter? Ist klar, welche Option unsere war, oder? Wir liefen sie Straße also runter in der Hoffnung auf irgendeine Art von Tipgeber am Wegesrand. Tatsächlich tat sich nach einer Weile (Eine gefühlte Ewigkeit, ehrlich gesagt, da auch unser Wasservorrat, der im Vorfeld schon nicht allzu üppig war, weil ist ja schwer und so, stetig aufs Ende zusteuerte!) eine Abzweigung auf. Muir Woods, stand da. Was da auch stand, war 3.5mi. Uff! Zum Glück hatte ich an diesem Tag festes Schuhwerk an, und so zogen wir Richtung Muir Woods, denn die wollten wir ja eh immer mal gesehen haben. :-P 


Ein staubiger Trampelpfad führte uns in der prallen Sonne Kurve um Kurve. Und nicht mal ne Ahnung von Wald in Sicht, das sag ich Euch! Wir fühlten uns nicht mehr allzu sicher mit unserer Entscheidung, kämpften uns aber dennoch weiter in der Hoffnung auf Zivilisation und einen Bus-Stop oder so. Und Wasser. WASSER!! Wasser sollten wir kriegen. In Form eines absolut idyllischen Bachlaufes. Tatsächlich kamen wir in so etwas wie einen Wald. Nicht, dass der irgendetwas zu tun gehabt hätte mit den sagenumwobenen und weltweit höchsten Bäumen, den bekannten Redwood Trees, den Küstenmammutbäumen. Aber immerhin hatten wir Schatten und Wasser. Und einen Platz zum Sitzen. 


Wir beschlossen, eine wohlverdiente Rast einzulegen und verließen den Pfad, um am Bach ein Päuschen zu machen. Eine grandiose Idee. Idylle pur. Das sag ich Euch! 

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Perfekt, um einmal die heißgelaufenen Füße zu kühlen und zu verschnaufen. Denn wir wussten nicht wirklich, was uns noch bevorstand. 


Aber irgendwann ist auch die schönste Rast vorbei und wir machten uns wieder auf unseren Weg. Und tatsächlich, nach ca. zwei weiteren Meilen gab es tatsächlich einen Parkplatz. Mit Autos!! Und ein Schild, das all unsere Hoffnungen wahr werden ließ: Muir Woods. *yeah* Wir checkten den Lageplan und fanden darauf ein Gebäude, das wir geradewegs anstrebten. Unsere Lebensgeister waren wieder geweckt! *grins* Das Gebäude stellte sich als Souvenir- und Info-Point heraus. Wir gingen hinein, und unsere erste Frage war: 'Gibt's hier ein Café?' :-D :-D :-D Das gab es natürlich. Um dorthin zu gelangen, brauchte man aber erstmal ein Ticket. :-P Ist klar, ne?! Aber Dollars hatten wir ja in der Tasche. 


Das Café war auch direkt hinter dem Eingang, und wir hatten dort die wohl beste Snapple und das wohl beste Tuna-Sandwich EVER!! *loool* Für die Bäume hatten wir dann erst später ein Auge. 


Ob unserer Fußlahmheit (Geübte Wanderfreunde dürfen uns jetzt gerne belächeln, ich verstehe das! :-P) entschieden wir uns gegen den Ocean View Trail, denn Ocean hatten wir ja schon, und Trail war zu dem Zeitpunkt nicht allzu attraktiv für uns. ;-) 


Die Mammutbäume waren trotz allem absolut beeindruckend! Gaaanz schön hoch, diese Kollegen. (Und diese hier sind nicht mal die höchsten, da geht noch mehr!) Dementsprechend schattig (Tat das gut!!!) und verwunschen mutete der Wald an. 


In Muir Woods werden die letzten Baumriesen der Region geschützt und erhalten, indem sie Nationalpark-Status führen. Interessanterweise geht die 'Erfindung' der Nationalparks auf den Naturforscher John Muir zurück, der solche wunderschönen Fleckchen unberührter Natur unbedingt erhalten wollte. Ein bekanntes Beispiel dafür ist der Yosemite National Park, in dem John Muir drei Tage lang mit Theodore Roosevelt campte, um diesen von der Schönheit der Natur zu überzeugen. Dazu aber ein anderes Mal mehr. 


Um nun das Ende unserer Geschichte aufzulösen... Nach einem Spaziergang durch Muir Woods sind wir zum Info-Point zurück und haben ein Taxi bestellt. Busse gab's keine. Eine andere Familie, liebevoll 'the tall family' genannt, hatte schon eins bestellt und war bereit, uns mit zurück nach San Francisco zu nehmen. Veeery nice!! :-D 


Witzigerweise fragte mich der zehnjährige Sohn nach Klärung der Nationalitäten (sie waren Ostküsten-Amerikaner aus North Carolina), ob ich mich denn gefreut hätte, als Deutschland Fußball-Weltmeister wurde. Äh... Nööö?! *sarkasmusaus* Witzbold! *lol* :-P Thomas Müller und Manu Neuer seien seine Lieblingsspieler. Na Mensch. Geht doch! :-D 
Nun kennt Ihr die ganze Geschichte, und wer bis hier mit Lesen durchgehalten hat, ist heute mein ganz persönlicher Held! <3 


Habt einen wundervollen Mittwoch! 





Kommentare:

  1. Jej, ich bin ein persönlicher Held ;)
    Na, das war ja ein Abenteuer ;) Aber nur so erlebt man eben was, indem man auch mal die bekannten Wege verlässt, was?

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  2. Ui,das sind tolle Bilder zu einer tollen Geschichte. Sehr Sanni :)
    Liebe Grüße
    Anika

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